Der Blockbau und der Holzstall

 

[zurück zum Rundgang]

 

Bis ins Mittelalter hinein standen der einfachen Bevölkerung in Mitteleuropa als Baumaterialien lediglich Holz, Steine, Lehm, Schilf, Stroh oder Gras zur Verfügung. Aus vielen Grabungsbefunden geht hervor, dass die germanischen Häuser zumeist in Holz- Lehmbauweise und als Pfostenbauten errichtet wurden. Aber auch Nachweise für in Blockbauweise errichtete Häuser sind für die frühgeschichtliche Zeit schon erbracht worden. Das heißt, dass diese Bauweise auch für die Germanen nicht auszuschließen ist, zumal der Rohstoff Holz ausreichend zur Verfügung stand. Aus diesem Grunde wurde der Unterstand, der für verschiedene handwerkliche Techniken genutzt wird, als Blockbau errichtet. Es handelt sich aber um keine Rekonstruktion.
Der Holzstall ist ein reiner Zweckbau und hat ebenfalls kein historisches Vorbild. Sicherlich haben aber auch die Germanen ihr Feuerholz trocken eingelagert. Da in der Langobardenwerkstatt sehr viel Brennholz benötigt wird, ist der Stall für den Werkstattbetrieb sehr wichtig.

 

[zurück zum Rundgang]

 

© 2015 Alle Rechte vorbehalten - Kontakt