Der Garten

 

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Die Germanen kannten Gartenbau im heutigen Sinne nicht, üblicherweise betrieb man einen primitiven Feldbau. Das Gartenstück wurde angelegt, um einige Pflanzen anbauen zu können, die bereits zur Zeit der Langobarden bekannt waren. Da der Boden hier sehr sandig und trocken ist, waren die bis ins Jahr 2001 erzielten Ergebnisse beim Anbau von Ackerbohnen, Erbsen oder Flachs nicht sehr ermutigend. 2002 wurde das Gartenstück erweitert, von einem Flechtzaun umgeben und der Boden ausgetauscht. 2006 ist der Garten ein weiteres Mal vergrößert worden und ist heute durch einem neuen Zaun begrenzt.
Inzwischen hat sich hier aus wenigen Samen Färberwaid eine ansehnliche Population entwickelt. Mittlerweile gedeiht hier mit dem Krapp (Färberröte) eine weitere sehr alte Färbepflanze. Regelmäßig werden auch alte Getreidesorten wie Hirse und Dinkel oder Einkorn sowie Ackerbohnen, Erbsen, neuerdings auch Linsen, und Flachs bzw. Leinen kultiviert. Auch Schnittlauch und Thymian, der die Mühlberg-Bedingungen besonders liebt, wird hier zum Würzen der Langobardensuppe angebaut.

 

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