Die Kupferschmiedehütte

 

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Der am westlichen Rand der Werkstatt errichtete Unterstand dient derzeit als Kupferschmiedehütte. Nur wenige Meter südlich von hier wurden, neben dem ursprünglichen Verhüttungsplatz, während der Ausgrabungen zu Beginn der 1980er Jahre auch die schwach erkennbaren Pfostenverfärbungen einer Hütte bzw. eines Unterstandes entdeckt. Möglicherweise handelte es sich dabei um eine Schutzhütte für die Eisenproduzenten, die an diesem Abschnitt des Mühlenberges vor über 1800 Jahren Roheisen erzeugten. Da ein Schmied zum Erkennen der Anlassfarben in einem abgedunkelten Raum arbeiten muss, könnte es sich auch um eine Schmiede gehandelt haben. Zumal erst der Schmied das im Rennofen erzeugte Roheisen zu Schmiedeeisen weiterverarbeitete.
Die Dachdeckung der rekonstruierten Hütte erfolgte mit gesägten Holzbrettern.

 

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